Mango, Orange, Papaya …und die Farbberatung

Letztens war es wieder so weit: Eine neue Auflage unserer Farbpässe (siehe hier) muss gefertigt und dafür alles vorbereitet werden.

Nach gut 12 Stunden Tüftelei haben wir’s geschafft. Danke Dirk, nein nicht Dirk mein Mann, sondern Dirk von der Druckerei – ist nun mal ein Allerweltsname.

Jeder Druck hat seine Eigenheiten. Farben werden dementsprechend korrigiert und optimiert. Akribisch fahnden wir nach den Farben meiner Vorstellung: „Wir nehmen 3 Magenta raus und steuern mit 2 Yellow gegen. Schauen wir noch in den Farbatlas, nein nicht in Deinen. Der ist mit 5.000 Farben viel zu grob“. Ich gebe zu, der mit den über 55.000 Farben ist schon überwältigend.

Und dann die Wahl der Farbnamen. Für die erste Erstellung der Farbpässe, wälzte ich damals Namenslisten, deutsche und englische, fand so etwas wie Rot 1, Rot 2, Grün 1, Grün 2. Nicht sehr ergiebig. Für einen bestimmten Farbton meiner Wahl fand ich locker drei verschiedene Farbvorschläge. Wie nun? Ich googelte Obst, Gemüse und Pflanzen und schaute mir Früchte beim Obsthändler an.

Neben Mango, Orange und Papaya kann ich jetzt auch noch etwas mit Meer und Sonne bieten – nur der Strand fehlt noch :=).

Es kommen wieder 12 verschiedene Farbpässe heraus, übrigens von Hand zusammengestellt und -geschraubt! Denn am Ende einer Farbberatung bekommt der Kunde einen dieser Farbpässe mit einer Auswahl seiner richtigen Farben. So gehört es sich zumindest.

Ein ausgedehnter, aber effektiver Arbeitstag. Mein Adrenalin reicht noch für eine lange Autofahrt nach Hause und ich esse dabei – Mango, Orange oder Papaya? Nein, ein Käsebrötchen.

Über den Autor:

Regina Maass
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